Satzung

kirmes 2018

Neufassung der Satzung


Satzung der Kirmesgesellschaft Windehausen e.V.

 

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Kirmesgesellschaft Windehausen e.V., er hat seinen Sitz in 99765 Windehausen und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.



§ 2 Vereinszweck

Der Zweck des Vereins ist die Brauchtums- und Heimatpflege.

Der Verein richtet hierzu die jährliche Kirmesfeier aus und führt alle Maßnahmen durch, die ihm zur Erreichung des Vereinszwecks geeignet erscheinen.

Hierunter zählen unter anderem die Teilnahme an den Traditionsfesten der Gemeinde und denen angrenzender Ortschaften, die Erhaltung und Weitergabe dörflicher Traditionen, die Erforschung der Dorfgeschichte, sowie die Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen in die Vereinstätigkeiten.

Um diesen vorgenannten Zweck zu erfüllen, darf sich der Verein auch Gelder von außen beschaffen, z.B. durch Sponsoren, wobei aber der Vereinszweck nicht durch die Weltanschauung der Sponsoren beeinflusst werden darf.



§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn der Abgabenordnung, Abschnitt " Steuerbegünstigte Zwecke ".

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden.



§ 4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Rumpfgeschäftsjahr endet am 31. Dezember 1999.


§ 5 Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können natürliche Personen mit Vollendung des 14. Lebensjahres, sowie juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts werden, die sich bereit erklären, die Vereinszwecke und - ziele aktiv oder materiell zu unterstützen.


Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des erweiterten Vorstandes erworben.

Bei Minderjährigen ist zusätzlich eine schriftliche Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter notwendig.

Gegen eine ablehnende Entscheidung des erweiterten Vorstandes kann der Antragsteller Beschwerde einlegen, über die die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an ein Vorstandsmitglied zum Schluss eines Kalenderjahres, Kündigungsfrist 3 Monate, durch Ausschluss aus dem Verein wegen Verstoßes gegen die Vereinsinteressen durch Beschluss des erweiterten Vorstandes.

Vor dem Ausschluss ist das Mitglied zu hören. Die Entscheidung ist schriftlich zu begründen.

Innerhalb eines Monats ab Zugang kann das Mitglied Berufung beim Vorstand einlegen.

Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung.



§ 6 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.


§ 7 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:     


1. Vorstand
2. erweiterter Vorstand
3. Mitgliederversammlung



§ 8 Vorstand und erweiterter Vorstand

1. Der Vorstand des Vereins besteht aus:



1 Vorsitzenden,
1 Stellvertreter,
1 Schatzmeister.


 

1.1 Der erweiterte Vorstand besteht noch zusätzlich aus:



1 Schriftführer
1 Jugendwart und
1 Pressewart.


Der Vorsitzende, der Stellvertreter und der Schatzmeister vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Alle drei sind einzeln vertretungsberechtigt.

2. Der erweiterte Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch diese Satzung einem anderen zugewiesen werden.

Er ist zuständig vor allem für:

- die laufenden Geschäfte des Vereins,

- die Vorbereitung, die Einberufung, die Tagesordnung und den Ablauf der Mitgliederversammlung,

- die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung, die Aufstellung eines Haushaltsplanes, die Buchführung über Einnahmen und Ausgaben des Vereins, die Erstellung des Jahresberichtes,

- Ernennung eines Ehrenvorsitzenden.



3. Der Vorstand und der erweiterte Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt.

Eine Wiederwahl ist zulässig.

Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis Nachfolger gewählt sind.

4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder dem Stellvertreter einberufen.

Eine Tagesordnung muss nicht vorliegen. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind.


Bei Nichterreichen der erforderlichen Teilnehmerzahl ist eine zweite Mitgliederversammlung einzuladen. Diese ist beschlussfähig auch bei Anwesenheit von weniger als der Hälfte der Vereinsmitglieder.

Er entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.



§ 9 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich vom Vorsitzenden oder dessen Stellvertreters unter Einhaltung der Einladungsfrist von einer Woche durch persönliche Einladung mittels Brief, per E-Mail oder per Aushang am vereinseigenen Schaukatsens einzuberufen.

 
2. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

- Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Geschäftsjahr,



- Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes,

- Beschlussfassung über Satzungsänderung und Vereinsauflösung,

- Festlegung der Höhe des Mitgliedsbeitrages,

- Ernennung von Ehrenmitgliedern,

- weitere Aufgaben, die sich aus dieser Satzung und dem Gesetz ergeben.

3. Der Vorstand muss unverzüglich eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn mindestens 30 Prozent der Mitglieder die Einberufung schriftlich, mit Grund und Zweck fordern, oder wenn das Vereinsinteresse eine Mitgliederversammlung erfordert.

4. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen und vom Schriftführer und dem Vorsitzendem zu unterschreiben.



§ 10 Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt jeweils für drei Jahre zwei Kassenprüfer, die die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit überprüfen.

Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der Ausgaben.

Die Kassenprüfer dürfen keine Mitglieder des Vorstands, bzw. des erweiterten Vorstandes sein.



§ 11 Auflösung des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens

Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder herbeizuführen.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins, bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an eine gemeinnützige Einrichtung, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. Die gemeinnützige Einrichtung wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.



§ 12 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am Tage der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung am 18.04.2015 in Kraft.